[Light+Building] Luminale: Strahlender Sonnenschein passt zur Programm-Präsentation

Light + Building Luminale Pressekonferenz Kurator Helmut Bien

Die Frühlingssonne scheint mit ersten warmen Strahlen auf den Frankfurter Palmengarten. Nur unter den Glasgewölben des Palmenhauses, in dem an diesem 22. März 2012 das druckfrische Luminale-Programm präsentiert wird, herrscht noch kühler Schatten.

Die dort versammelten Pressevertreter, die interessierte Bürgerschaft und „die Väter und die Mutter der diesjährigen Luminale“ begrüßt zunächst der Direktor des Palmengartens Matthias Jenny. Und in der Tat, mit ihrem ganz eigenen Familiensinn stellen die so bezeichneten „Väter“ ihr Licht-Festival vor.

Luminale-Kurator Helmut Bien (Foto oben) lobt die parallel stattfindende Messe Light + Building als „Mutter“ aller luminalen Ereignisse. Immerhin war die seit dem Jahr 2000 in Frankfurt stattfindende Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik der Impulsgeber für sein Licht-Festival, das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feiert.

Wolfgang Marzin, der Geschäftsführer der Messe Frankfurt und ebenfalls Luminale-„Vater“, ist sich dagegen nicht so sicher, wer dabei „Henne“ und wer „Ei“ sei. „Ich halte uns für privilegiert“, betont er aber, „weil wir ein so großes Licht-Festival und die Weltleitmesse der Lichtindustrie in Frankfurt haben.“

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175 Licht-Events in der ganzen Rhein-Main-Region werden bei der diesjährigen Luminale leuchten und zwischen dem 15. und 20. April 2012 die Messebesucher und Nacht-Schwärmer von Nah und Fern locken. Als Biennale findet das messebegleitende Festival seit 2002 zweijährig und damit zum sechsten Mal statt. Rund 100 Veranstaltungen werden diesmal allein in Frankfurt leuchten, 40 weitere in Offenbach und noch 20 Partner gestalten Licht-Projekte in der Region.

Kein Wunder also, dass Kurator Bien stolz das druckfrische und 180 Seiten starke Luminale-Programmheft präsentiert. Von „spektakulären Veranstaltungen“ bis zu „schwieriger Kunst“ – in einem Schnelldurchgang stellt er unter den 175 Projekten rund 30 heraus, darunter Partys, Konzerte und großräumige Licht-Events genauso wie das Licht-Projekt der Herder-Schule.

Eines von Helmut Bien gepriesenen Highlights befindet sich gleich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pressekonferenz: Auf dem künftigen Kulturcampus der Johann-Wolfgang-Goethe-Platz vor der Universität zeigt der Künstler Philipp Geist seine raumgreifende Ambient-Light-Sound-Inszenierung, die schon jetzt als Publikums-Magnet der Luminale gehandelt wird.

Ein anderes Highlight soll die Scherenschnitt-Installation von Katharina Berndt am Mainova-Heizkraftwerk Mitte sein. Als ein weiterer „Vater“ der Luminale-Macher erklärt Mainova-Vorstand Lothar Herbst in der Pressekonferenz, wie sinnig für den Energieversorger das Licht-Festival und der dafür ins Leben gerufene Wettbewerb „Mainnova@Luminale“ ist.

light+ building luminale

Als einzige „Mutter“ präsentiert Karin Wittstock (zweites Foto oben), die Kuratorin der Licht-Events im Palmengarten, an Ort und Stelle die beteiligten Projekte. „Kommen Sie zum Lunas Park in den Palmengarten, es lohnt sich“, empfiehlt sie mehrfach. Denn diverse Licht-Designer aus dem In- und Ausland gestalten dort insgesamt neun Licht-Projekte.

Ob als „Schöner Schein“ der Luminauten, als „Tanzende Wasser“, „Engelstrompeten“ oder mit den OLEDs des Fraunhofer Instituts – das Herz der diesjährigen Luminale scheint im Palmengarten zu schlagen.

Sinnig daher auch die dortige Programm-Pressekonferenz. Und die erweiterten Öffnungszeiten, denn während der Luminale öffnet der Palmengarten auch zwischen 19 und 23 Uhr seine Tore.

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