Licht-Roben von Atton Conrad: Ein hübsches Nichts auf den Leib geschneidert

Light Dresses von Atton Conrad

Lichtbildner im wahrsten Sinne des Wortes ist der Brite Atton Conrad. Mit nichts als Licht schneiderte er schönen Frauen Abendkleider auf den Leib. „Ein hübsches Nichts, das Sie da beinahe anhaben“, würde Bond, James Bond, sagen.

Attons Modells stehen inmitten von Linien, Fäden und Schleiern aus Licht, als würden sie von tausenden Glühwürmchen umflogen. Magisch wirkt das, irgendwie entrückt, zauberhaft, zuweilen kühl. Die Kleider bestehen zu hundert Prozent aus Photonen, physisch also nicht existent. Sie schillern nur auf Bildern. Daher sind sie auch klimaneutral – und verschwinden mit einem Wimpernschlag.

Atton ist Fotograf in London, sein Faible sind Kunst und Mode. Er arbeitet mit Langzeitbelichtungen, sein Geheimnis sind „light brushes“, „light painting“ nennt er das ganze. „Ich habe gemerkt, dass mir die Technik unglaublich feine Kontrolle über Licht und Gewebe für einzigartige, fast hyperreale Werke gewährt “, schwärmt er.

Die Faszination für eigenwillige Werke ist Conrad sozusagen in die Wiege gelegt. Sein Vater ist Künstler, seine Mutter Schauspielerin.

„Ein Konzept ohne Technik ist lahm, Technik ohne Konzept ist blind“, sagt Atton und man weiß, dass er unter Technik mehr als Photoshop versteht.

[Link][Painting with Light][via] [Photos: Atton Conrad]

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