LEDs auf der Überholspur: So leuchten Autos nach vorne

Audi mit LED-Scheinwerfern

Mit weltweit über einer Milliarde Autos (aller Größen) ist die Frage der Beleuchtung und ihres Energiebedarfs von globaler Bedeutung – schließlich muss jedes einzelne Watt für die vorderen, hinteren und seitlichen Birnchen durch Verbrennen von fossilen Kraftstoffen erzeugt und per Lichtmaschine und Autobatterie verlustbehaftet an die Leuchten übertragen werden. Jede Verbesserung spart hier also viele Tonnen CO2.

In diesem Zusammenhang aussichtsreichster Kandidat dafür, die Welt zu einem besseren Platz für uns alle zu machen, ist die lichtemittierende Diode, die LED. (Das mit dem Laserlicht ist noch in Arbeit.) Für die kleinen Leuchtdioden mit dem geringen Stromverbrauch gab es mehrere Hürden zu meistern: Zu zerbrechlich (sind sie nicht mehr), zu bläulich (auch das hat man hingekriegt) und zu punktförmig stechend.

Tatsächlich begegnen einem nachts auf der Straße wiederholt Kraftfahrzeuge mit irgendwie pünkteligen Scheinwerfern. Auch hier kommt die technische Entwicklung zu Hilfe und bietet flache LEDs, die sich zu einem Lichtfeld zusammensetzen lassen und ungewölbt viel besser in die Lichtführung im Innern eines Autoscheinwerfers passen.

Eine sichtbare Folge hat das herandämmernde automotive LED-Zeitalter bereits: Durch die gegenüber herkömmlichen Glühfadenlampen konzentriertere Leuchtkraft der Dioden sind neue Gestaltungsmöglichkeiten für Autodesigner offen. Prompt werden Scheinwerfer flacher und der “Gesichtsausdruck” des PKWs frecher bis aggressiver. Wichtiger allerdings ist, dass heute schon Kraftstoff gespart und nachhaltig beleuchtet wird. Mit LEDs.

Die im Übrigen auch die Straßen selbst erhellen. Wie aktuell beispielsweise in Holland, wo Philips die weltweit erste Autobahn ausschließlich mit LEDs beleuchtet.

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