Luminale 2018 steht mit 120 Licht-Projekten und Aktionen in den Startlöchern

Luminale Projekt Alte Oper von Karmachina

In genau zwei Monaten beginnt die Luminale 2018 und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wie die Veranstalter angekündigt haben, stehen insgesamt rund 120 Projekte und Aktionen in den Startlöchern. Diese verteilen sich auf die fünf Festival-Kategorien Art, Solutions, Study, Community und Better City.

Insbesondere die Kategorie „Art“ findet laut Veranstalter in der internationalen Lichtkunstszene große Beachtung und hat viele hochkarätige Künstler angezogen. Außerdem hat das neue Konzept des als Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung bekannten Festivals zahlreiche Standorte bewogen, sich zum ersten Mal zu beteiligen, darunter die Westend-Synagoge und die Alte Oper in Frankfurts Mitte.

Neue Standorte für Lichtkunst-Projekte

Die Fassade des ehemaligen Opernhaus wird vom italienischen Designstudio Karmachina in ein multimediales Ereignis verwandelt. Die Installation ist Teil des „Light Walks“, dem Herzstück der Luminale: Auf einem 3,5 Kilometer langen Parcours werden die verschiedenen Lichtkunst-Spielstätten in der Innenstadt zu Fuß zu erkunden sein.

Luminale Projekt in motion von Natalie Färber

Auch die Europäische Zentralbank nimmt wieder teil und wird vom Bremer Künstlerkollektiv Urbanscreen inszeniert. Die Nikolaikirche dient der Trierer Designerin Simone Rduch als Bühne für das Projekt „Five“, das unter anderem von der Film + Medien Nachwuchsförderung Rheinland-Pfalz unterstützt wird. Die Frankfurter Fotografin Natalie Färber zeigt mit „in motion“ eingefrorene Bewegungen von Jazzmusiker, die von Licht umhüllt werden.

Die Luminale findet flankierend zur Light + Building im März 2018 in Frankfurt und Rhein-Main-Umgebung statt. Die Schirmherrschaft hat Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann übernommen.

Fotos: (c) Karmachina (oben, Alte Oper) | Jan Scheurer (unten, „in motion“)

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