Iron Maiden und die LEDs der Hölle

Die Metal-Gemeinde weiß seit langem: „667, The Neighbour Of The Beast“. In einfachen Worten: Wenn 666 der Legende nach die Nummer Satans ist, dann hat sein Nachbar die Hausnummer 667. Die britische Heavy Metal Legende Iron Maiden, stilecht gegründet am Weihnachtstag des Jahres 1975, kann mit ganzer metallischer Härte als Urgestein dieser Musikrichtung bezeichnet werden.

Und als eine der ausdauerndsten Bands des Genres touren sie seit Mai wieder um die Welt, um mit „Legacy Of The Beast“ ihr sechzehntes (!) Album zu präsentieren – das Album mit dem Titel „The Number Of The Beast“ erschien dagegen schon 1982.

Die stadionfüllende Lichtshow der musikalischen Hexenmeister muss dabei ein theatralisches Spektrum von Schlachtengemälden über gotische Kathedralen bis zum Höllenschlund selbst erzeugen können – gerne auch mit dem Blitzlichtgewitter der Apokalypse.

Stadionfüllende Lichtshow für musikalische Hexenmeister

Robert Coleman, der Lichtdesigner der aktuellen Tour, bestellte zu diesem Zweck eine ganze LKW-Ladung Philips Vari-Lite VL6000 Beams. Er erklärt dazu: „Die Vari-Lights sind unglaublich vielseitig und kraftvoll – sie reichen bis an die Rückseiten der von uns bespielten Stadien. Dazu sind die von ihnen gelieferten Farben einfach umwerfend. Besonders glücklich bin ich über die Stroboskopeffekte, die ich gerne auf das Publikum konzentriere.“

Nichts für schwache Nerven also, aber die sollte man zu einem Iron-Maiden-Konzert sowieso nicht mitbringen – die Band hatte sich bei ihrer Gründung nicht zufällig nach einem mittelalterlichen Folterinstrument benannt.

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