Nachhaltiges Licht: Innovationspreis für GreenWarehouse LED-System von Philips

GreenWarehouse-Konzept für DB Schenker in Linz

Für die nachhaltige Beleuchtung von Hallen im industriell-gewerblichen Bereich setzt Philips auf energieeffiziente LED-Leuchten und die Vernetzung mit einem interaktiven Lichtmanagement.

GreenWarehouse nennt sich dabei das neueste Licht-Konzept, das mit der Installation bei DB Schenker in Linz Weltpremiere feiert – und direkt den Innovationspreis „EnergieGenie 2015“ des österreichischen Bundesministeriums einheimste.

Durch die vernetzte LED-Beleuchtung in der Linzer Logistikzentrale kann das österreichische Unternehmen nach eigenen Angaben den CO2-Ausstoß um 201 Tonnen reduzieren und 41.700 Euro pro Jahr eingesparen.

Das GreenWarehouse-Konzept verbindet dynamische Lichtsteuerung und Bewegungssensoren mit LED-Leuchten sowie interaktiven Steuerungsmodulen. Derart vernetzt stellt sich das Licht automatisch und dynamisch auf die Anforderungen von Logistikzentren ein.

GreenWarehouse-Konzept für DB Schenker in Linz

Beispielsweise reagieren die Bewegungssensoren im Hochregallager der Logistikhallen erst dann, wenn jemand einen Gang betritt oder befährt. Das Licht wird im entsprechenden Bereich nahezu verzögerungsfrei, automatisch hochgefahren und nach Verlassen zeitverzögert wieder heruntergeregelt.

Zusätzlich können individuelle Einstellungen auch einfach mit einer Fernbedienung vorgenommen werden.

Klimaschutz durch Sanierung der Logistikhallen
DB Schenker will im Rahmen seines DB-Klimaschutzprogramms 2020 den spezifischen CO2-Ausstoß seines Betriebes, also die auf die Verkehrsleistung bezogenen Emissionen, zwischen 2006 und 2020 weltweit um 20 Prozent senken.

Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgt das Linzer Unternehmen eine Reihe von Initiativen und baut sein Portfolio grüner Produkte weiter aus. Einsparziele beim Energieverbrauch und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß werden konsequent umgesetzt.

Bei der engergetischen Sanierung von vier Logistikhallen in Linz war der wichtigste Ansatzpunkt deren Beleuchtung. Sie allein verursachten bis zu 60 Prozent der Energiekosten für sich.

„Wir brauchten einen zündenden Funken, eine Lösung, die alle unsere Anforderungen und jeden Arbeitsschritt akribisch berücksichtigt und flexibel einordnet“, sagt Robert Donev, Facility Manager Sicherheits- und Umweltmanagement bei DB Schenker in Linz.

GreenWarehouse sorgt für intelligente Beleuchtung
Das passende System war bald gefunden. Projektpartner Siemens stellte dem Linzer Logistikdienstleister das neue Philips GreenWarehouse-Konzept vor. Es vernetzt energieeffiziente LED-Leuchten, in diesem Fall Maxos LEDs, mit einem interaktiven Lichtmanagement.

GreenWarehouse-Konzept für DB Schenker in Linz

Dazu werden alle Leuchten im GreenWarehouse-System ab Werk mit einer Steuereinheit einschließlich Bewegungssensor und einer drahtlosen Steuerung ausgestattet. Die Kommunikation de Leuchten untereinander erfolgt ebenfalls drahtlos. Das Verlegen von Steuerleitungen ist damit überflüssig. Das machte die weltweit erste Installation samt 2.200 laufenden Metern Tragschienensystem leicht.

Verzögerungen im laufenden Geschäftsbetrieb gab es nicht, weil keine neuen Kabel eingezogen werden mussten. Auch die Kopplung mit der bereits vorhandenen Tageslichtsteuerung des Projektpartners klappte reibungslos.

+ Link: Philips.de

Mehr bei SmartLightLiving zum Thema: , , , , ,

Antwort schreiben