Connected Light: „Wir kratzen bislang nur an der Oberfläche“ #VIDEO

Licht kann viel mehr als nur beleuchten. Das ist spätestens seit der Light+Building 2016 mehr als einleuchtend. „Wir bringen Licht in das Internet der Dinge“, hat da Eric Rondolat erklärt, der CEO des Licht-Weltmarktführers Philips Lighting, „Damit entstehen völlig neue Möglichkeiten, die weit über reine Beleuchtung hinausgehen.“

Vernetzung ist dabei nicht nur das Gebot der Stunde, sondern markiert den Aufbruch in neue, smarte Welten. Und vernetzt wird überall, wo auch Licht ist. In der Stadt, auf den Straßen, im Büro, im Supermarkt oder im Zuhause. „Licht ist ein wichtiger Carrier für das Internet of Things“, sagt Roger Karner, Geschäftsführer der Philips Lighting GmbH. „Die Basis dafür hat haben wir mit LED gelegt.“

Ganz konkret wird Beleuchtung von der Lichtquelle über Leuchten und Steuerungselemente nahtlos mit Sensoren und Systemen verbunden. „Wir setzen hier zukunftsweisende Maßstäbe durch unsere große Kompetenz mit LED und vernetzten Beleuchtungssystemen“, erklärt Rondolat. „Das machen wir mit eigenen Lösungen und zusammen mit Partnern wie Apple, Google/Nest, Bosch, Cisco, SAP oder Vodafone.

LED sind Infrastruktur von Smart Cities

Vernetzte LED-Straßenleuchten etwa sind nicht nur äußerst effizient, sondern auch zentral steuerbar, einfach zu warten, verwalten und erweiterbar um zusätzliche Smart-City-Funktionen – etwa mit Sensor-Technik zur Überwachung des Belegungsstatus von Parkplätzen oder der Beobachtung von Straßenverkehr und Luftqualität.

„LED-Straßenleuchten sind heute schon Realität“, erklärt Karner. So lässt sich in den Städten die Vernetzung bereits schnell vorantreiben. Zur Erfassung und Verknüpfung von Echtzeit-Informationen vernetzter Straßenleuchten mit den Daten anderer Sensoren im öffentlichen Raum arbeitet Philips mit dem IT-Riesen SAP zusammen. Eine Partnerschaft mit Vodafone soll den großflächigen Einsatz von drahtlos vernetzten Straßenbeleuchtungen in Städten weltweit beschleunigen.


Eric Rondolat, CEO Philips Lighting

Bereits jetzt haben Städte auf der ganzen Welt mit dem Philips CityTouch LED-System einen großen Schritt in die Zukunft gemacht. Der Umstieg auf smarte LED-Beleuchtung soll Gemeinden nun auch mit neuen LED-Leuchten wie der DigiStreet noch einfacher gemacht werden. Denn die Straßenleuchten der Reihe sind durch Treiber und Anschlüsse bereits so gerüstet, dass sie sich jederzeit nahtlos mit einer breiten Palette an Sensoren kabellos verbinden lassen.

Smart Lighting: Personalisiertes Licht im Büro und Zuhause

Auch in Büroräumen entstehen viele Mehrwerte durch die Vernetzung der LED-Beleuchtung. Hier arbeitet Philips mit Cisco zusammen, um intelligente Systemlösungen zur Gebäudeautomatisierungen anbieten zu können. Das verbessert nicht nur die Effizienz, sondern gestaltet auch Arbeitsumgebungen angenehm und produktiv.

Im smarten Zuhause wiederum gibt Philips mit dem marktführenden Smart-Lighting-System Hue und den unzähligen Anwendungsmöglichkeiten den Ton an. „Wir bringen unser Hue-System auf die nächste Ebene mit vielen neuen Produkten“, sagt Karner. „Aber auch mit mittlerweile über 600 Apps, die unser offenes System zu einer personalisierten Lösung für unsere Konsumenten machen.“

Zudem vernetzt Philips die Beleuchtung auch im Smart Home mit immer weiteren Sensoren und Systemen anderer Anbieter. Hue funktioniert etwa mit Smart-Home-Produkten von Apple (HomeKit), der Telekom und auch von Bosch, Google/Nest, Logitech und Samsung (Smart Things).


Roger Karner, Geschäftsführer der Philips Lighting GmbH

Mehr als Beleuchtung: Connectivity birgt riesiges Potenzial

Und ja, man kann die Entwicklung nun selbstverständlich als nicht aufzuhaltenden Fortschritt beschreiben – oder aber es wie Roger Karner viel prägnanter auf den Punkt bringen: „Mit Connectivity haben wir die nächste technologische Revolution am Laufen,“ sagt der Philips-Manager.

Angesichts der Fülle an neuen Möglichkeiten ist immer wieder auch gern die Rede von unbegrenzten Möglichkeiten. Auch das aus gutem Grund – denn wir wissen noch nicht einmal, was in Zukunft alles möglich sein wird.

„Wir kratzen bisher nur an der Oberfläche“, erklärt Licht-Chef Rondolat. „Es lässt sich nur erahnen, welches Potenzial vernetztes Licht noch birgt.“

+Links: Philips Lighting

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