Bella figlia dell’amore: Verdi glänzt im LED-Schein

Rigoletto, die Moritaten-Oper von Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Lyrics) war lange Zeit als musikalischer Schund verpönt – oder zumindest als grosse Komposition gefeiert, aber wegen seiner moralisch zweifelhaften Figuren abgelehnt.

Tatsächlich erinnern die komplexen Charaktere der Oper mehr an Film-Noir-Detektive, -Schurken und -Schönheiten des zwanzigsten Jahrhunderts als an italienische Arien des nostalgietrunkenen neunzehnten. Eben wegen dieser ungewöhnlichen Kombination erhebender Melodien und menschlicher Abgründe wird Rigoletto bis heute aufgeführt – aktuell an der LA Opera in Los Angeles, dem viertgrössten Haus seiner Art in den USA.

Neu an der Inszenierung ist die Theaterbeleuchtung aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert, mit „Philips Vari-Lite VLZ“-Leuchten, nachdem dort bisher schon Spots und Fluter der Reihen VL3000, 3500 und 4000 verwendet werden.

Jeff Kleeman ist technischer Direktor der LA Opera und zuallererst von den beeindruckenden 24.000 Lumen der VLZ-Modelle überzeugt, die noch heller sind als die im Opernhaus bereits eingesetzten VL3500er. „Aber wir mögen noch sehr viel mehr an der VLZ – das Farbspektrum, das Verschlusssystem, den niedrigen Stromverbrauch, der wirklich entscheidend ist für unser Haus“, erklärt Kleeman. „Dazu kommt der geräuschlose Betrieb – Nebengeräusche sind ein wichtiger Punkt für uns.“

Der Spielplan der LA Opera bringt es mit sich, dass trotz monatelanger Vorbereitung nur eine Woche für den Bühnenaufbau bleibt, also sehr wenig Zeit, um die Leuchten zu hängen, zu justieren – deswegen machen die kleinen und leichten VLZ alles einfacher.

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